Nadeln

Fühlen Sie sich wohl mit Ihren Stricknadeln? Haben Sie "Ihre Nadeln" schon gefunden? Welche haben Sie schon probiert?

Wenn Sie diese Frage mit Ja beantworten können, dann wissen Sie ganz genau was ich mit diesen Fragen meine und warum diese Fragen so wichtig sind. Außerdem beglückwünsche ich Sie, denn Sie sind ein Glückspilz (In)

Wenn Sie jetzt erstaunt den Kopf schütteln und nicht wissen, wovon ich rede und was ich meine, dann sollten Sie hier genauer hinschauen!

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Genauso wichtig wie gute Qualität bei Ihrer Wolle und die passende Farbe für Ihren Hauttyp, oder Ihre Wohnung, ist die für Sie passende

Stricknadel / Häkelnadel

Es gibt Stricknadeln aus verschiedenen Materialien. Kunststoff, Acryl, Metall, Bambus und Holz. Holz ist dabei der Überbegriff für verschiedenste Hölzer und Bäume. Hier gibt es Birken- und Olivenholz, oder Edelhölzer wie Rosen-, Veilchen und Ebenholz. Auch ziemlich neu ist das Material "Karbon". Eigentlich kommt es aus dem Bereich des Flugzeugbaues und der Raumfahrt. Aber es strickt sich auch ganz flott damit, weil es extrem leicht ist. Brandneu sind auch die neuen Prym ergonomics Rundstricknadeln aus flexiblem High-Performance-Kunststoff und einem Seil aus kunststoffummanteltem Stahl. Sie versprechen in ihrer Werbung, das "Konzept Stricknadel" komplett neu überdacht zu haben. Aber auch die Form der Nadeln kann man frei wählen. Nach der Devise: das "Runde muss ins Eckige"! Stimmt, es gibt nicht nur runde Stricknadeln, sondern auch eckige. Die "Cubics! Aber das ist noch nicht der einzige Punkt auf den Sie beim Nadelkauf achten sollten. Früher gab es nur die Jackenstricknadeln. Lang und Gerade. Dann kamen die Rundstricknadeln dazu. Man konnte verschiedene Längen wählen: 40, 60, 80, 100 und 120cm. Man hatte erkannt, dass es viele Vorteile hat, wenn man die Länge der Nadeln an die Größe des Strickteils anpassen kann. Der Nachteil dabei ist, dass "Viel - Strickerinnen" die Nadelstärke auch immer in unterschiedlichen Längen haben mussten, um diese Vorteile bei jedem Strickprojekt nutzen zu können. Die Menge der Stricknadeln wuchs und wuchs. Es war nur eine Frage der Zeit bis Erfinder auch hier eine Lösung hatten. Ein Nadel - Stecksystem! Das bedeutet: Es gibt Nadelspitzen Paare, die an variabel lange Strickseile angeschraubt werden können.

Ab jetzt ist alles möglich. Das ganze System, noch hübsch verpackt in einem schönen Mäppchen, oder edlen Kästchen und Sie haben alles dabei was Sie brauchen könnten: Nadelpaare in unterschiedlichen Stärken und dazu unterschiedlich lange Seile. Leider konnten sich die Nadelhersteller aber noch nicht auf ein einheitliches Stecksystem einigen. Auch hier können Sie entscheiden:  Drehsystem mit Schlüssel, oder patentiertes Click System. Ich kann Ihnen versichern: Jede Strickerin "schwört" auf ein anderes Material, System oder Herstellerfirma. Warum? Weil es wirklich Unterschiede gibt, die Sie merken können. Das liegt an Ihnen selbst, Ihren Strickgewohnheiten, wie Sie stricken (fest oder locker) und vielem mehr. Nadeln sind genauso individuell wie Sie selbst. Wenn Sie die passenden Nadeln haben, stricken Sie leichter und schneller. Ihr Maschenbild wird gleichmässiger, das Stricken kann sogar angenehmer werden, wenn Sie Probleme mit den Händen (Gicht, Athritis etc.) oder Augen haben (leuchtende, farbige Nadeln). Nun verstehen Sie vielleicht unsere Fragen am Anfang. Denn wenn Sie nach einigem Probieren, "Ihre Nadeln" gefunden haben, dann werden Sie mit keinen anderen Nadeln mehr stricken wollen. Höchstens eine andere Firma mit gleichem Material. Denn die Abwechslung hat auch ihren Reiz!